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Interview: ·Y· (Deutsch)

Geschrieben von Karnstein am 9. Dezember 2013 in Spotlight, Szene

(von Jose Porroche)

Minimalismus – das ist (zumindest meines bescheidenen Meinung nach) bereits so ziemlich die Zusammenfassung von ·Y·.

Minimalistischer Sound, minimalistische Arrangements und sogar ein minimalistischer Name. Und dennoch hat die Musik dieser spanischen Band etwas eigenartig Faszinierendes, mit ihren manchmal enorm drückenden dunklen Sawsynth-Wänden und dem Düdeln von 70er-Jahre-Orgeln.
Das Duo aus Barcelona sprach mit den Otranto-Archiven über sich, ihre Musik und ihre Zukunft.

 

[Besucht ·Y· auf Facebook oder Bandcamp]

Hallo und herzlichen Willkommen! Möchtet Ihr Euch kurz vorstellen?

Hi! Wir sind Guille (Gesang, Drummaschinen, Keyboards) und Pau (Keyboards, Backing Vocals) und wir sind ·Y·.

Mit ihrer extremen Schlichtheit erinnert Eure Musik an verschiedene Genres elektronischer Musik aus den 80ern (etwa elektronische Spielarten der New Wave oder Post-Industrial-Musik), doch die summenden Orgeln erinnern mich stark an die 70er. Ist das beabsichtigt? Könnt Ihr uns etwas über eure musikalischen Inspirationen und Hintergründe verraten?

Als wir mit der Band anfingen haben wir diesen 70er-Sound angepeilt von dem du redest (Soundtracks, frühe Elektronik, Krautrock). Aber als wir einmal angefangen hatten zu spielen änderte sich unser Sound ganz von selbst in Richtung eines 80er New-Wave-Sounds, aber ohne dieses 70er-Element zu verlieren. Pau benutzt beispielsweise noch immer Hammond- und Orchestron-Sounds. Weiterlesen…

 
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Wave Mix – Part I (post 2000 bands)

Geschrieben von Karnstein am 12. August 2013 in Szene

Zum DJ hat’s bisher nicht gereicht, aber wie ihr durch die „Sampler, die ich kaufen würde“ mitbekommen haben dürftet tu ich dennoch gerne mal so als ob.

Einige Playlisten-Konzepte werde ich in den nächsten Wochen in (vermutlich je etwa 15-minütigen) YouTube-Videos zusammenstellen, die jeweils einen ordentlich repräsentativen Ausschnitt aus dem jeweiligen Song zeigen, ohne jedoch den ganzen Song online zu stellen.
So komme ich leichter auf die 15 Minuten und so dürfte sich auch urheberrechtsmäßig nichts böses tun – immerhin mache ich ja kostenlose Werbung, und das einfach nur, weil ich die Bands so grandios finde.

Den Anfang mache ich diesmal mit einer Reihe von klassischen Wave-Songs, die aber allesamt nicht aus der klassischen Ära stammen, sondern nach der Jahrtausendwende entstanden sind. Damit so mancher Ewig-gestriger vll. doch bemerkt, dass es auch tolle aktuelle Musik gibt.
Meine eigene Mucke habe ich übrigens wirklich und wahrhaftig nur zum Auffüllen reingeschmuggelt – ganz ohne Flachs und Schmus! Ich hätte zwar noch ein paar andere Bands in petto gehabt, aber die hebe ich mir für andere Konzepte auf.

 
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Sampler, die ich kaufen würde: KuschelGothic

Geschrieben von Karnstein am 7. August 2013 in Szene

kuschelgothAus der Reihe „Sampler, die ich kaufen würde“ diesmal ein Tonträger für romantische und/oder leidenschaftliche Stunden zu zweit.
Für alle, denen KuschelRock zu sehr Brian Adams ist, KuschelKlassik zu klischeehaft und KuschelJazz zu njääääh.

Die Zusammenstellung ist natürlich nicht 100% Tradgoth und will es auch garnicht sein. Heute dürfen auch mal gruftophiler Alternativerock und modernere Spielarten der Schwarzen Szene mitspielen, so lange sie in mein in höchstem Maße subjektives Konzept passen. Weiterlesen…

 
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Ohrwurm-Alarm: ·Y· – Siri Fles

Geschrieben von Karnstein am 5. August 2013 in Ohrwurmalarm

OhrwurmLang ist’s her, dass sich ein Ohrwurm so hartnäckig gehalten hat, als dass ich mich gezwungen gesehen habe ihn hier vorzustellen. Doch dieser Song schwirrt mir jetzt schon seit Wochen immer wieder durchs Hirn.

Die Rede ist von „Siri Fles“ vom spanischen Synth/Minimal/Post-Industrial/Wave-Duo mit dem schmucken Namen ·Y· (seltener auch ausgeschrieben als Ypsilon). Hierbei handelt es sich um den Opener ihres im Januar 2013 erschienenen Debut-Albums „Horizonte de Sucesos“ (d.h. „Ereignishorizont“), welches man sich übrigens völlig kostenlos hier herunterladen kann (die LP ist bereits ausverkauft).

Minimalistische elektronische Musik gibt es ja viele (und auch viele gute!), aber meist kommt diese dann relativ lebhaft und düdelig daher (was sehr geil sein kann, keine Frage!), aber ·Y· sind an sich schon nicht gerade himmelhochjauchzend, und besonders „Siri Fles“ strahlt eine düstere Kälte aus, die meines Erachtens ihresgleichen sucht. Weiterlesen…

 
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Farblos – Hazy Shade of Winter

Geschrieben von Karnstein am 13. Juli 2013 in Szene

Hazy Shade of WinterWenn man in meinem Freundeskreis mitbekam, dass ich an einem Coversong arbeite war die erste Frage in der Regel irgendeine Variation von: „Oh cool – The Cure oder Joy Division?“

Gut… unrealistisch ist das natürlich keineswegs, und ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass nicht grobe Grundzüge solcher Songs auch auf meiner Festplatte verstauben würden (die nie über den Status einer ersten Idee hinaus gekommen sind) – aber ganz so einfach wollte ich es mir dann doch nicht machen. Weiterlesen…

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