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Sampler, die ich kaufen würde: KuschelGothic

Geschrieben von Karnstein am 7. August 2013 in Szene

kuschelgothAus der Reihe “Sampler, die ich kaufen würde” diesmal ein Tonträger für romantische und/oder leidenschaftliche Stunden zu zweit.
Für alle, denen KuschelRock zu sehr Brian Adams ist, KuschelKlassik zu klischeehaft und KuschelJazz zu njääääh.

Die Zusammenstellung ist natürlich nicht 100% Tradgoth und will es auch garnicht sein. Heute dürfen auch mal gruftophiler Alternativerock und modernere Spielarten der Schwarzen Szene mitspielen, so lange sie in mein in höchstem Maße subjektives Konzept passen. Weiterlesen…

 
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Ohrwurm-Alarm: ·Y· – Siri Fles

Geschrieben von Karnstein am 5. August 2013 in Ohrwurmalarm

OhrwurmLang ist’s her, dass sich ein Ohrwurm so hartnäckig gehalten hat, als dass ich mich gezwungen gesehen habe ihn hier vorzustellen. Doch dieser Song schwirrt mir jetzt schon seit Wochen immer wieder durchs Hirn.

Die Rede ist von “Siri Fles” vom spanischen Synth/Minimal/Post-Industrial/Wave-Duo mit dem schmucken Namen ·Y· (seltener auch ausgeschrieben als Ypsilon). Hierbei handelt es sich um den Opener ihres im Januar 2013 erschienenen Debut-Albums “Horizonte de Sucesos” (d.h. “Ereignishorizont”), welches man sich übrigens völlig kostenlos hier herunterladen kann (die LP ist bereits ausverkauft).

Minimalistische elektronische Musik gibt es ja viele (und auch viele gute!), aber meist kommt diese dann relativ lebhaft und düdelig daher (was sehr geil sein kann, keine Frage!), aber ·Y· sind an sich schon nicht gerade himmelhochjauchzend, und besonders “Siri Fles” strahlt eine düstere Kälte aus, die meines Erachtens ihresgleichen sucht. Weiterlesen…

 
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Farblos – Hazy Shade of Winter

Geschrieben von Karnstein am 13. Juli 2013 in Szene

Hazy Shade of WinterWenn man in meinem Freundeskreis mitbekam, dass ich an einem Coversong arbeite war die erste Frage in der Regel irgendeine Variation von: “Oh cool – The Cure oder Joy Division?”

Gut… unrealistisch ist das natürlich keineswegs, und ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass nicht grobe Grundzüge solcher Songs auch auf meiner Festplatte verstauben würden (die nie über den Status einer ersten Idee hinaus gekommen sind) – aber ganz so einfach wollte ich es mir dann doch nicht machen. Weiterlesen…

 
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Ein noch unbekanntes Vergnügen…

Geschrieben von Karnstein am 19. April 2013 in Szene

Die Subkultur lebt! Nein, nicht die “Gothic-Szene” mit ihren Retortenbands, Fetischmodels und Maskenbällen – die stagniert eher. Ich rede von Wave und Post-Punk, vom alten Underground, der aktuell einen Aufschwung nicht nur durch eine bloße Retrowelle, sondern auch durch neue Einflüsse seitens junger Musiker, Designer und andersartig Kreativer verzeichnet.
Mittendrin in dieser Subkultur finden wir Menschen wie etwa Piet Noir, Jungunternehmer, der heute mit seinem brandneuen Webshop online geht, der aber natürlich eben nicht nur “Gothicshop XYZ” mit überteuerten Bondageklamotten von der Stange ist, sondern der eine Anlaufstelle sein soll für Post-Punk, Dark Wave, Goth, Neofolk, Industrial und EBM.

UNKNOWN PLEASURE

heißt seine Plattform (in offener Anlehnung an Joy Division, Helden und Pioniere der New-Wave-Bewegung), und noch ist das Angebot zwar überschaubar, aber die Pläne sind groß, ehrgeizig, und absolut unterstützenswert:
Schnürhemden, Lederjacken und Pikes soll es geben, sowie natürlich die schon als Grundstock vorhandenen Motivshirts, Buttons und Bandmerchandise, doch wer hier dennoch nur Stangenware erwartet, der täuscht sich! Denn besonders der Kontakt zu jungen, aufstrebenden Designern liegt Piet am Herzen – ihnen eine Plattform zu bieten. Weiterlesen…

 
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Goth-Typographie und Grufti-Logos

Geschrieben von Karnstein am 29. März 2013 in Szene

Eigentlich ist es ja ein klassisches Refugium von Hardrock- und Metal-Bands: Das Verwenden eines durchgestalteten Logos, das in der Regel in erster Linie den Bandnamen in einer mal mehr, mal weniger originellen graphischen Darstellung enthält – manchmal noch erweitert um einzelne Symbole, die ebenso bekannt und repräsentativ werden können.
So wird vermutlich fast jeder von uns die Logos von z.B. AC/DC oder Metallica schneller erkennen als es ihm möglich wäre den Schriftzug bewusst zu lesen – auch wenn man mit dieser Art Musik garnichts zu tun hat. Weniger einprägsam, weil mehr oder weniger fest definierten Konventionen folgend, verhält es sich da in der Black-Metal-Szene, wo Bandlogos offenbar als absichtlich unkenntlich und nur für den Eingeweihten entzifferbar entworfen werden; und mit dem Metal-Umlaut (auch: Röck Döts) hat sich sogar in kleinem Maße so etwas wie ein eigener orthographischer Faktor entwickelt.

Gefeit ist aber auch die Schwarze Szene keineswegs vor solchen Mechanismen, denn natürlich hat ein Logo mit Wiedererkennungswert einige Vorteile und kann auch ganz hervorragend verwendet werden um bestimmte Aussagen zu treffen oder Images und Stimmungen zu unterstreichen, die die jeweilige Band vermitteln möchte.
Werfen wir also doch mal einen näheren Blick auf eine (rein subjektive und in keiner Weise geordnete) Auswahl an Bandlogos aus schwarzen Gefilden: Weiterlesen…

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