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Endgültiges Aus für wirklich spitze Pikes?

Geschrieben von Karnstein am 11. Dezember 2012 in Szene
Modell "Dawn"

Modell “Dawn”

Richtig spitze Pikes gab es lange lange Zeit im Prinzip nur zwei Modelle – nämlich die überknöchelhohen “Dawn” und die etwas niedrigeren “KK”, beide aus dem Hause Fantasy Shoes.
Als diese 2010 ihren Online-Shop einstellten befürchtete ich das Schlimmste, nämlich dass es dieses geniale Schuhwerk nie wieder geben würde. Aber da war ja immer noch Pennangalan, der große englische Händler für alternative Schuhmode, bei dem man diese und noch so viele andere Modelle bestellen konnte. In allen Farben und Materialen.

Modell "KK"

Modell “KK”

Aber wer das Thema (oder meine Kommentare auf Facebook) im letzten Jahr verfolgt hat, der weiß, dass es da massive Probleme beim Liefern gab. Auf eine Pikesbestellung haben ich und ein guter Freund knapp ein halbes Jahr gewartet (und ich glaube dem Spontis-Robert erging es sogar noch schlechter?).
Händlerprobleme, so hieß es, und man vertröstete auf der einen Seite, meldete sich dann auf der anderen garnicht mehr auf erboste Mails. Verärgerte Kunden noch und nöcher, und keiner weiß so richtig was los ist.

Doch jetzt endlich schenken Pennangalan einem reinen Wein ein, und die Nachricht ist keine gute: Weiterlesen…

 
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Mundus Goticus (A Gothic World) – Italia

Geschrieben von Karnstein am 22. November 2012 in Szene

Anderthalb Jahre sind vergangen seit ich mich hier das erste mal mit fremdsprachiger (nicht-englischer) Musik befasst habe – höchste Zeit für einen weiteren Blick ins gruftige Ausland! Letztes mal war Spanien dran, und auch diesmal bleiben wir am Mittelmeer:

Mit Italien verbinde ich persönlich schon deutlich mehr an schwarzer Szene. Oft jedoch weniger Wave und Gothic, sondern eher Dinge wie (englisch gesungener) Elektrometal, die mich aber deutlich weniger interessieren. So wird etwa auch die schöne italienischsprachige Klavierballade “Sleeping Beauty” von Keen immer wieder durch harte Metalriffs unterbrochen, was mich immer etwas ärgert und aus der Stimmung bringt.

Ganz anders jedoch in der “guten alten Zeit” – denn (man sollte es garnicht glauben), so heiß Wetter und das sprichwörtliche Temperament in Italien sein mögen: Italienische Gruftimucke kann kalt sein – sehr kalt! Weiterlesen…

 
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Ohrwurmalarm: Dead Can Dance – The Trial

Geschrieben von Karnstein am 14. November 2012 in Ohrwurmalarm

Dead Can Dance sind sicherlich jedem ein Begriff, der sich für Musik erwärmen kann, die man … ja, wie eigentlich nennen sollte? Sphärisch? Ja – Aber auch treibend und hypnotisch etwa, oder einfach andersweltlich. Brendan Perry und Lisa Gerrard haben mit ihrer Musik ohne Zweifel den größten Teil der Blaupause für eine Reihe von Musikstilen geliefert die sich zwischen Weltmusik, Neoromantik und Ethereal Wave bewegen.
Sind sie damit noch eine typische “Gothic”-Band.
Heute kaum, aber ihre Wurzeln haben sie doch tief in der Post-Punk-Subkultur:

Dead Can Dance, 1984

Dead Can Dance, 1984

Bei Kritikern ihres Gesamtwerkes fallen ihre frühen Werke gerne mal unter den Tisch. Die erste LP und die noch etwas frühere (später auch in die LP integrierte) EP werden meist etwas stiefmütterlich behandelt.
Vermutlich weil ein oberflächliches Reinhören erstmal ein anderes Klangbild zeigt als bei ihren späteren, bekannteren Werken, aber wer sich richtig hineinhört, der wird auch hier zum einen schon die gleichen Stilelemente heraushören wie man sie in deutlich späteren DCD-Werken noch hört (und die einfach deutlich “Brendan Perry” sagen), und zum andern waren diese frühen Werke eben in der Tat ausgesprochen goth und sind allein schon deshalb auch für den altmodischeren Waver hörenswert: Weiterlesen…

 
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Mystery of Death – Help writing lyrics to a Farblos song!

Geschrieben von Karnstein am 10. September 2012 in Interna

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Working on song and artwork

DEATH is by far the greatest mystery we all have to face.

Some wish to ignore it, others wish to understand it via philosophy, religion or science, and eventually everybody has to deal with it in his or her own personal way. And so it comes as no surprise that DEATH is perhaps the one ever present topic in human creativity, because no matter how much we fear it – there is a certain fascination that no-one can elude.
In one way or another Death features in all art of all peoples and all times, and especially literature seems to be a never-ceasing source of fascinating yet utterly different approaches to Death:
Sorrowful mourning for a lost loved one, angry curses directed at a deity that is thought to have taken a beloved one too early, and even morbid pleasure in bloody massacres…

As Farblos I want to take part in this tradition – but I would like your help!
In a song that I am currently working on I would like to include many different literary approaches to Death. Weiterlesen…

 
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Joy Division – Here are the Young Men (Konzertstreaming)

Geschrieben von Karnstein am 9. August 2012 in Fundgrube

Einen ganz besonderen Leckerbissen von Konzert-Streaming habe ich heute für euch:
Nach The Cure und Bauhaus gibt es diesmal Live-Auftritte von Joy Division!

“Spektakulär” und “phänomenal” sind nur zwei Wörter, die mir automatisch in den Sinn kommen, ist doch eigentlich das Video-Material dieser grandiosen Band recht rar da es sie ja letztlich nur knapp 2 Jahre überhaupt gegeben hat, aber dieses Filmmaterial wurde bereits 1982 unter dem Titel “Here are the Young Men” auf VHS veröffentlicht, und ich wundere mich, wie die so lange hat mir vorbei gehen können.
Nur vereinzelte Ausschnitte kannte ich etwa aus Dokus… Hier nun aber findet ihr vor dem Vorspann zunächst sogar ein wenig Material vom Soundcheck vor einem der insgesamt Auftritte in Manchester(?), denen der größte Teil des Materials entnommen ist – also was ganz was exklusives. Weiterlesen…

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