Karnsteins kreatives Kämmerlein: Buttons

Geschrieben von Karnstein am 9. Januar 2012 in Karnsteins kreatives Kämmerlein |

Sooo, seit ich kürzlich von meinem bescheidenen kleinen Webshop berichtet habe sind mir noch einige zündende Ideen für neue Designs gekommen, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte. Wie schon erwähnt geht es mir nicht um den großen Reibach, weshalb bei Gefallen jedes Design auch als saubere, großformatige Grafik von mir zu beziehen ist, wenn ihr damit was anderes vorhabt. Ich weiß ja z.B. dass der eine oder andere Stammleser über eine eigene Buttonmaschine verfügt ;)

In der Rubrik Goth & Wave habe ich den anfänglichen Bekundungen zum liebsten Musikstil (“Cold Wave”, “Post Punk”,…) noch allerlei weitere Statements zum eigenen Gruftitum und der “alten Schule” hinzugefügt.
Und zwar kann man sich in einer gruftig verspielten Schrift schlichtweg zum “Goth” titulieren, und wer es eher mit den früheren lokalen Bezeichnungen hat steht dazu ein “Fraggle” zu sein (inklusive Wuschelhaarschopf).
Und so oder so ist ein überzeugtes “gother than thou” ja immer angebracht. Außerdem kann sich nun auch jeder zu Pikes bezeugen wenn er selbst garkeine hat, mit dem offensiven “Know your roots”-Design.
Ein musikalisches Statement, das ich dem Netz entzogen habe und einfach herrlich gereimt fand ist “keep your Rave out of my grave” (kursiert in ein paar Varianten). Und letztlich darf nun auch jeder der in der ultimativen Deathrock-Debatte Stellung beziehen möchte dies tun indem er Rozz Williams oder Valor Kand seine Stimme gibt.

Musikalisch bleiben wir mit einigen Entwürfen die sich auf Klassiker der gruftigen Musik beziehen. Dabei habe ich aber natürlich keine Bandlogos und Namen verwendet, allein schon weil das selbstverständlich Copyrightprobleme mit sich brächte. Aber sind wir mal ehrlich:
Es ist doch auch ultra-true, totaaal insidermäßig und schlichtweg cooler wenn sich der Text eines Buttons nur “Eingeweihten” erschließt, oder? ;)

Gerade auch hier bin ich natürlich immer für Ideen und Vorschläge offen.

Last but not least habe ich dann auch noch die Romantik-Rubrik ein wenig ausgebaut, mit allerlei Bezügen zu (schwarz-)romantischer Literatur und Kunst sowie Okkultem.
Und zwar darf etwa darauf hingewiesen werden, dass Lovecrafts Cthulhu tot in seinem Haus in R’Lyeh liegt und träumt – natürlich in seiner eigenen Sprache. Eine Friedhofsszenerie habe ich außerdem in Angebot, sowie auch die Titelseite der ersten Gothic Novel “The Castle of Otranto”. Des weiteren habe ich den “Greater Keys of Solomon” noch ein schönes Octagramm entnommen mit dem garstige Dinge anzustellen sein sollen, und auch ein authentisch hochmittelalterliches Pentagramm aus dem Liber Juratus (13. Jh.) habe ich vorbereitet.

Literarisch wird es dann nochmal mit “Tekeli-li”, dem Ausruf der Tsalalianer in Poes “Bericht des Arthur Gordon Pym” und des Shoggothen in Lovecrafts “Bergen des Wahnsinns”. Ein fröhliches “Hurrah! die Todten reiten schnell!” habe ich Bürgers Ballade “Lenore” entnommen, und auch aus Stokers posthum veröffentlichtem ersten Kapitel zu “Dracula” dürfte es dem einen oder anderen bekannt sein. Und zu guter letzt wäre da noch ein schlichtes “Quoth the Raven: Nevermore”, was hoffentlich keiner Erklärung bedarf ;)

5 Kommentare

  • tobikult sagt:

    Buttons zu designen ist ein wunderschönes Hobby. Mir gefallen einige Deiner Exponate richtig gut. Wenn Du sie verschickst, achte auf eine gefütterte Verpackung, sonst geht es Dir so wie mir vor ein paar Monaten:
    http://werturteilsfrei.wordpress.com/2011/03/05/post-buttons

  • Karnstein sagt:

    Ich verschicke garnichts, das macht alles Zazzle. Ich stelle nur die Designs zur Verfügung und kassiere klitzekleine Prozente ;)

  • Tialda sagt:

    Oh <3 Die sind echt super :)

  • Grabesmond sagt:

    Mir gefallen die Buttons auch sehr gut :D ich suche eh noch nach einigen, um meinem Jackett dem letzten Feinschliff zu verleihen ;)

  • [...] Karn­steins krea­ti­ves Käm­mer­lein: But­tons | Otranto-Archive Das modi­sche Relikt aus den Untie­fen der 80er sind But­tons, das sicher­lich schon viel älter ist, erfreut sich immer noch größ­ter Beliebt­heit. Als Aus­sa­ge­kräf­ti­ges und run­des State­ment, als modi­sches Acces­soire, als Aus­hän­ge­schild einer Lebens­ein­stel­lung und als Sta­tus­sym­bole für musi­ka­li­sche Weit­sicht. Karn­stein hat sich hin­ge­ge­ben und einige But­tons gestal­tet, die er für klei­nes Geld Feil­bie­tet: »Und zwar kann man sich in einer gruf­tig ver­spiel­ten Schrift schlicht­weg zum “Goth” titu­lie­ren, und wer es eher mit den frü­he­ren loka­len Bezeich­nun­gen hat steht dazu ein “Frag­gle” zu sein (inklu­sive Wuschelhaarschopf). Und so oder so ist ein über­zeug­tes “gother than thou” ja immer ange­bracht.« [...]

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