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Ein Review das keins sein möchte

Geschrieben von Karnstein am 11. Juli 2014 in Polemisches

Wofür stehen die Otranto-Archive?

Musikalisch sehr offensichtlich für das große Feld von Wave und Verwandtem – meine musikalischen Posts drehen sich eigentlich um nichts anderes, und was beispielsweise meine Meinung zu Industrial ist, habe ich bereits klargemacht. Metal war mit ziemlicher Sicherheit nie Thema (wie auch, interessiert mich mäßig bis garnicht).

Was soll ich also davon halten, wenn mich eine “Industrial-Metal”-Band anschreibt und um ein Review ihres neuen Albums bittet? Vll. ist ihr Schaffen durchzogen von geschickten Anleihen aus der Art von düsterer Literatur für die die Otranto-Archive ebenfalls stehen? Oder man zeichnet sich durch sprachliche Finesse aus?

Über ihre Webseite ist das nicht zu bewerten, denn die kann ich mir nicht anschauen, weil die Auflösung an meinem Laptop zu gering ist.
Wirklich? Mindestens 1600 x 900 px für eine Bandwebseite? Muss ja was richtig exklusives sein. Der Audioplayer jedenfalls ist “coming soon”, toll.
Nunja, mir wurde ja ein Link zu einem Pressepaket mitgeschickt, und dort gibt es neben den Songs und Artworks auch Texte (Songlyrics und Pressekram) welche unter den gegebenen Umständen mein erstes Ziel sind.

Es wird düster in Deutschland…

Na das ist ja vielversprechend… Weiterlesen…

 
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Statusmeldung

Geschrieben von Karnstein am 22. Juni 2014 in Interna

Nein, die Otranto-Archive sind nicht tot :)
Ich habe nur auf der einen Seite viel mit anderen Dingen zu tun (wie etwa dem Farblos-Debutalbum) und auf der anderen Seite habe ich seit langer Zeit immer wieder das Gefühl gehabt, dass ich meiner Blogtätigkeit zumindest AUCH auf Englisch nachkommen sollte, um einfach noch ein größeres Publikum zu erreichen und von diesem (hoffentlich) interessante Rückmeldung zu bekommen, die vll. auch das internationale Gruftitum und die lokalen Ausprägungen ganz anders beleuchten könnten. Mal ganz davon abgesehen dass ich einfach sehr gerne Englisch kommuniziere ;)

Daher gibt es nun eigens eine englisch-sprachige Otranto-Plattform, der Einfachheit halber bei Blogger abgelegt, was zwar eine weniger schöne URL zur Folge hat, es mir CSS-Noob und Faulpelz aber einfacher macht als WordPress. Daher muss ich auch den armen Spontis-Robert weniger häufig um Hilfe anflehen ;)

Im Moment gibt es dort nur einige Artikel die hier schon erschienen sind in Übersetzung, und mit denen wird es auch erst einmal weitergehen, aber künftig werden mit Sicherheit auch eigens auf Englisch für ein internationales Publikum geschriebene Artikel erscheinen.
Geteilt wird alles natürlich ebenso über die Facebook-Seite – ich versuche alles in seiner Gesamtheit als eine Art Multimedia-Projekt zu behandeln. Also, schaut doch mal rein:

http://otranto-archives.blogspot.de

 
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Interview: ·Y· (English)

Geschrieben von Karnstein am 9. Dezember 2013 in Spotlight, Szene

(by Jose Porroche)

Minimalism – this is (at least in my humble opinion) THE summary of ·Y·.
Minimalist sound, minimalist arrangements and even a minimalist name. And yet there is something oddly fascinating about the music of this Spanish band with its sometimes immensely brooding and dark walls of sawsynths and the light clatter of 70′s organ sound. The duo from Barcelona talked to the Otranto archives about themselves, their music and their future.

 

[Visit ·Y· on Facebook or Bandcamp]

Hello and welcome! Would you like to introduce yourselves?

Hi! we are Guille (vocals, drum machines, keyboards) and Pau (keyboards, backing vocals) and we are ·Y·.

With its extreme simplicity your music evokes comparison to various musical genres of the 80′s, such as electronic varieties of the New Wave or post-Industrial music, while the humming sound of your organs reminds me a lot of the 70′s. Is this intentional? Can you tell us a bit about your musical inspirations and backgrounds?

When we started the band, the original idea was to aim for that 70′s sound you mention (soundtracks, early electronics, kraut rock…). Once we started playing, the sound shifted naturally towards a more 80′s new wave vibe but never losing that 70′s element. Pau still uses Hammond or Orchestron sounds, for example. Weiterlesen…

 
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Interview: ·Y· (Deutsch)

Geschrieben von Karnstein am 9. Dezember 2013 in Spotlight, Szene

(von Jose Porroche)

Minimalismus – das ist (zumindest meines bescheidenen Meinung nach) bereits so ziemlich die Zusammenfassung von ·Y·.

Minimalistischer Sound, minimalistische Arrangements und sogar ein minimalistischer Name. Und dennoch hat die Musik dieser spanischen Band etwas eigenartig Faszinierendes, mit ihren manchmal enorm drückenden dunklen Sawsynth-Wänden und dem Düdeln von 70er-Jahre-Orgeln.
Das Duo aus Barcelona sprach mit den Otranto-Archiven über sich, ihre Musik und ihre Zukunft.

 

[Besucht ·Y· auf Facebook oder Bandcamp]

Hallo und herzlichen Willkommen! Möchtet Ihr Euch kurz vorstellen?

Hi! Wir sind Guille (Gesang, Drummaschinen, Keyboards) und Pau (Keyboards, Backing Vocals) und wir sind ·Y·.

Mit ihrer extremen Schlichtheit erinnert Eure Musik an verschiedene Genres elektronischer Musik aus den 80ern (etwa elektronische Spielarten der New Wave oder Post-Industrial-Musik), doch die summenden Orgeln erinnern mich stark an die 70er. Ist das beabsichtigt? Könnt Ihr uns etwas über eure musikalischen Inspirationen und Hintergründe verraten?

Als wir mit der Band anfingen haben wir diesen 70er-Sound angepeilt von dem du redest (Soundtracks, frühe Elektronik, Krautrock). Aber als wir einmal angefangen hatten zu spielen änderte sich unser Sound ganz von selbst in Richtung eines 80er New-Wave-Sounds, aber ohne dieses 70er-Element zu verlieren. Pau benutzt beispielsweise noch immer Hammond- und Orchestron-Sounds. Weiterlesen…

 
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Wave Mix – Part I (post 2000 bands)

Geschrieben von Karnstein am 12. August 2013 in Szene

Zum DJ hat’s bisher nicht gereicht, aber wie ihr durch die “Sampler, die ich kaufen würde” mitbekommen haben dürftet tu ich dennoch gerne mal so als ob.

Einige Playlisten-Konzepte werde ich in den nächsten Wochen in (vermutlich je etwa 15-minütigen) YouTube-Videos zusammenstellen, die jeweils einen ordentlich repräsentativen Ausschnitt aus dem jeweiligen Song zeigen, ohne jedoch den ganzen Song online zu stellen.
So komme ich leichter auf die 15 Minuten und so dürfte sich auch urheberrechtsmäßig nichts böses tun – immerhin mache ich ja kostenlose Werbung, und das einfach nur, weil ich die Bands so grandios finde.

Den Anfang mache ich diesmal mit einer Reihe von klassischen Wave-Songs, die aber allesamt nicht aus der klassischen Ära stammen, sondern nach der Jahrtausendwende entstanden sind. Damit so mancher Ewig-gestriger vll. doch bemerkt, dass es auch tolle aktuelle Musik gibt.
Meine eigene Mucke habe ich übrigens wirklich und wahrhaftig nur zum Auffüllen reingeschmuggelt – ganz ohne Flachs und Schmus! Ich hätte zwar noch ein paar andere Bands in petto gehabt, aber die hebe ich mir für andere Konzepte auf.

Copyright © 2014 Otranto-Archive Rechte vorbehalten.
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